Presseeinladung des „Bündnis Verkehrswende Köln“

Kundgebung 02.09.2026, 13 h, Theo-Burauen-Platz

 

 

Bündnis Verkehrswende Köln - oben bleiben Kölle

 

 

 

 

 

 

 

Presseeinladung des „Bündnis Verkehrswende Köln“

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie ein zu unserer

Kundgebung am 02. September 2026 von 13-14 Uhr
„OBEN BLEIBEN auf der Ost-West-Achse! Der Tunnel kommt nicht!

Die Kundgebung findet auf dem Theo-Burauen-Platz vor dem Rathaus Spanischer Bau statt.

Aus den Reihen der Mandatsträger*innen  von CDU, VOLT sowie FDP gibt es Aussagen auf öffentlichen Veranstaltungen, dass der Tunnel auf der Ost-West-Achse sowie die 90-Meter-Bahnen nicht kommen.
So äußerte sich auch die Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Ohlinger, ehemalige Verkehrspolitische Sprecherin der CDU, am 15.07.26 auf einer Veranstaltung im Kölner Westen.
Wir haben daraufhin am 16.08.2026 die demokratischen Parteien im Kölner Stadtrat angeschrieben und sie gebeten, sich für ein sofortiges Moratorium weiterer Planungen für die Ertüchtigung der Ost-West-Achse einzusetzen. Denn es wäre verantwortungslos, unter diesen Umständen weitere Millionen Euro Planungsgelder zu verschwenden.
Zwischenzeitlich hat sich die bei Beschlussfassung des Megatunnels am 03.04.25 schon angespannte Haushaltslage enorm zugespitzt. Geld für Mobilität ist kaum noch vorhanden. Dennoch wurde kürzlich ein Ergebnissicherungskonzept des Stadtwerkekonzerns vom Stadtrat beschlossen, das als zentrales KVB-Projekt im sog. Basisszenario immer noch vorrangig die Ertüchtigung der Ost-West-Achse (mit Tunnel) beinhaltet.

Aber wie soll diese nun erfolgen?

Eine oberirdische Stadtbahnlinie zwischen Sülz und dem rechtsrheinischen Stadtgebiet, die der Beschluss vom 03.04.25 vorsieht, wäre nur möglich, wenn der Rheintunnel käme. Denn aufgrund von Platzproblemen neben der geplanten Tunnelrampe am Heumarkt (bei dem kurzen Tunnel) wäre eine oberirdische Durchbindung nicht möglich. Kein Platz für Gleise und Tunnel!
Den kurzen Tunnel vom Heumarkt bis zur Moltkestraße mit Tunnelabzweig durch das Mauritiusviertel, der von der Verwaltung bis zur Förderungs“reife“ durchgeplant wurde, wollen selbst die Tunnelfraktionen nicht mehr.

Die politischen und fachlichen Begleitgremien zu diesem Projekt, die für Anfang Juli vorgesehen waren, wurden kurzfristig wieder abgesetzt.
Die Lage ist also mehr als intransparent und auf tönernen Füssen!

Wir haben alle demokratischen Parteien des Stadtrats zu unserer Kundgebung eingeladen. Wir möchten ihnen die Gelegenheit geben, dazu Stellung zu nehmen. Wie geht es weiter in Sachen Ost-West-Achse? Gibt es zumindest erstmal ein Moratorium der Planungen?

Die Kölner:innen haben ein Recht darauf, zu wissen, wie es nun weitergeht.

Freundliche Grüße

Barbara Kleine
für das Bündnis Verkehrswende Köln
Mobil: 0162 829 3281